Amazon hat sich vor allem als weltgrößter Online-Händler einen Namen machen können. Heute ist das Unternehmen aber auch auf anderen Ebenen aktiv. So hat sich der Konzern in vergleichsweise rasanter Geschwindigkeit zu einem der führenden Anbieter für das Cloud-Computing entwickeln können. Amazon ist im Besitz von riesigen Rechenzentren, in denen die Internetseiten von zahlreichen Unternehmen gespeichert werden. Die Datenwolke von Amazon ist als Elastic Cloud Computing bekannt. Mit der EC2 möchte der Konzern in Sachen mobiles Internet zum Überholen ansetzen. Um dies zu realisieren, hat Amazon nun auch einen neuen Browser entwickelt. Der Browser hört auf den Namen Silk und soll im Vergleich zu anderen Lösungen entscheidende Vorteile bieten. Demnach soll er die Internetseiten, die in der Cloud gespeichert sind, deutlich schneller anzeigen können als herkömmliche Browser. Dieses Konzept dürfte vor allem im mobilen Internet auf Zuspruch stoßen.
Amazons Browser Silk
Der Browser von Amazon kann durch seinen Aufbau und die Funktionsweise optimal die doch beschränkte Rechenleistung von mobilen Geräten unterstützen. Darüber hinaus können mit Silk aber auch die oft geringen Bandbreiten, die im mobilen Internet bestehen, problemlos überwunden werden. Amazon wird seinen Browser zum ersten Mal auf dem eigenen Tablet Kindle Fire einsetzen. Der Tabletcomputer des Konzerns kann ab November zum Preis von 199 Dollar in den USA erworben werden. Der Browser soll nach Angaben von Amazon entscheidend zur Beliebtheit von dem Kindle Fire beitragen und neben dem niedrigen Preis die Absatzzahlen ankurbeln können. Amazon betonte mit Blick auf den Browser Silk, dass man einen fundamental anderen Blick auf den Web-Browser geworfen hat. Demnach stand für den Konzern schlichtweg die Frage im Fokus, wie ein Browser im Zeitalter von dem Cloud-Computing gebaut wird.
Zugriff auf zwischengespeicherte Version
Herauskam ein Browser, der die Internetseiten nicht direkt abruft. Vielmehr greift Silk in erster Linie auf die Versionen der Seiten zu, die zwischengespeichert sind. Sie stehen in der Amazon-Cloud zum Abruf bereit. In der Cloud wird der wesentliche Teil der Rechenarbeit erledigt. Die Daten werden im Anschluss noch komprimiert. Damit wird für den Transfer der Dateien weniger Bandbreite benötigt. Die Übertragung soll dadurch deutlich schneller bewältigt werden können als dies bei anderen Browsern der Fall ist. Mit Silk möchte Amazon aber auch aus dem Verhalten der Nutzer lernen. Demnach sollen Seiten, die als besonders beliebt angesehen werden, im Hintergrund geladen werden können. Amazon erklärte, dass man mit dem neuen Browser das bisherige Spiel erheblich verändert.
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Lehrreicher Blogpost. Interessant, wenn man sowas auch mal aus einer anderen Perspektive beschrieben lesen kann.